aktualisiert: 23.05.2018

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DEUTSCHEN TIERSCHUTZBUND

Liebe Tierfreunde,

willkommen auf unserer Homepage.

Klickt Euch in aller Ruhe durch unsere Seiten und macht Euch ein Bild von uns und unserer Arbeit.

Wir stellen viele unserer “Gäste” mit Bild und einer kurzen Beschreibung vor.
Wenn Ihr neugierig geworden seid, dann würden wir uns über Euren Besuch
oder Eure Mails sehr freuen.

Anregungen nehmen wir gerne auf!

AKTUELLES

Liebe Tierfreunde,
es ist endlich so weit.

Wir laden herzlich zu unserem Sommerfest ein!

Am Sonntag, den 01.07.2018 von 11-17 Uhr

können Sie bei Gemüseschnitzeln, veganen Burgern, Currywurst und leckerem Kuchen unser Tierheim und den neuen Vorstand kennenlernen.
Neben einem Kinderquiz für unsere kleinen Gäste haben wir wieder einen Flohmarkt mit tollen Sachen für Mensch und Tier!

Wir freuen uns auf Sie!

Nachfolgend möchten wir Ihnen zum Igelschutz einige wichtige Tipps geben,
die Sie besonders auch mit Ihren Kindern durchsprechen sollten:

Igel dürfen nicht gefangen werden!

Auch das Naturschutzrecht verbietet das Einfangen von jungen Igeln, denn Igel gehören zu den besonders geschützten Tierarten. Diesen darf nach dem Gesetz weder nachgestellt noch dürfen sie gefangen, verletzt oder getötet werden; ihre Nist-, Wohn- oder Zufluchtstätten dürfen nicht beschädigt oder zerstört werden. Nur verletzte oder kranke Tiere dürfen aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen. Diese Tiere sind jedoch unverzüglich in die Freiheit zu entlassen, sobald sie sich dort selbständig erhalten können. Ein Verstoß gegen diese Vorschriften stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer hohen Geldbuße bestraft werden.

Nach dem Winterschlaf im Garten

Die ersten frühen Tulpen schließen ihre Blütenkelche, die Sonne verschwindet am Horizont, und die Kühle der Nacht ist bereits spürbar. Doch die Zeit der Nachtfröste ist vorbei, nur selten noch sinken die nächtlichen Temperaturen unter + 10°C.

Ein leises Rascheln unter dem alten Laubhaufen, vorsichtig schiebt sich ein spitzes Schnäuzchen hervor - der Igel verlässt sein Nest. Während des Winterschlafs hat er etwa
30 % seines Gewichtes verloren, und das Aufwachen hat ihn nochmals viele Energiereserven gekostet. Nun knurrt ihm gewaltig der Magen. Doch gerade in diesen ersten Frühlingstagen (Ende April/Anfang Mai) ist das natürliche Nahrungsangebot für unseren stachligen Freund – Schnecken, Würmer, Käfer und andere Insekten - noch sehr gering, und so mancher "Gartenfreund" beseitigt beim großen Frühjahrsputz auch noch die letzten mageren Happen.

So helfen Sie dem nützlichen Gartenbewohner über die kargen Frühlingswochen:

Richten Sie an einem leicht zu reinigenden Plätzchen (z. B. Ihrem Plattenweg oder der überdachten Terrasse) eine Futterstelle ein. Da der Igel als Insektenfresser einen hohen Eiweißbedarf hat, besteht die Hauptnahrung immer aus Fleisch (Hund-/Katzenfutter aus der Dose), dem noch Hundeflocken, Vitamintropfen (z. B. Multibionta) und (in Form von Weizenkleie und/oder Haferflocken) auch Ballaststoffe zugefügt werden. Und um die lästigen Zecken fernzuhalten, fügen Sie bitte noch ½ Teelöffel Leinöl hinzu.

Rechnen Sie pro Igel etwa 5-6 gehäufte Esslöffel. Das Futter war ausreichend, wenn sich morgens noch ein kleiner Rest im Napf befindet. Die restliche Mischung können Sie in einzelnen Portionen einfrieren. Als "Nachtisch" oder Leckerli sind bei den Stachelrittern spezielles Igel- oder Katzentrockenfutter, ungesalzene klein gehackte Nüsse, 1/2 Avocado, 1-2 Weintrauben, 1 Scheibchen Banane, etwas Quark (ungewürzt), ungeschwefelte Rosinen, klein geschnittener Hartkäse, ungewürztes Rührei (2 Eier pro Tier), gekochte Hühnerflügel und -hälse (mit Knochen, für den Igel sehr wichtige Kaunahrung!) sehr beliebt.

Damit dem Igel seine Häppchen nicht von herumstreunenden Katzen gestohlen werden, sollten Sie den Futternapf wieder abdecken (umgedrehte Obsthorde, die oben beschwert wird, oder einen alten Unterteller auf den Futternapf legen). Zu trinken bekommt der Igel selbstverständlich wieder nur Wasser, niemals Milch!

Sie haben im Herbst einen hilfsbedürftigen Igel aufgenommen und überwintert? Dann ist auch für diesen jetzt der Zeitpunkt der Freiheit gekommen.

Stellen Sie bitte sein Schlafhaus am späten Nachmittag an eine gut geschützte Stelle Ihres Gartens, z. B. unter die Buchenhecke, verdeckt neben den Komposthaufen oder unter den Brombeerstrauch. Die meisten Igel genießen gern noch das Geborgenheitsgefühl, das dieser vertraute Platz ihnen gibt; ein neues Nest suchen sie sich oft erst nach einigen Tagen. Nach etwa 1 Woche kontrollieren Sie das Häuschen: sollte es leer sein, werfen Sie es einfach weg. Wundern Sie sich aber nicht, wenn Ihr Igel noch immer dort schlafen sollte - manche fühlen sich so wohl darin, dass sie auch noch länger im Häuschen verbleiben.

Da viele "Überwinterer" bereits als Kleintiere aufgenommen wurden, müssen sie das "Beute machen" erst erlernen. In dieser Zeit (etwa 2-3 Wochen) ist der Igel weiterhin auf Ihre Fütterung angewiesen (siehe oben).

Bei Ihrem abendlichen Gang durch den Garten achten Sie jetzt bitte ganz besonders auf Gefahren für den stachligen Freund: offen stehende Kellerfenster, ungesicherte Lichtschächte, Gartenteiche und Swimmingpools (Ausstiegshilfen in Form einer "Hühnerleiter" oder mit einem Stück Maschendraht schaffen!), tiefe Bodenaushube u. ä. mehr. Natürlich ist es für Sie selbstverständlich, den alten Reisighaufen vor dem Verbrennen erst umzusetzen und den Kompost nur vorsichtig anzustechen - vielleicht liegt hier noch ein Igel im Winterschlaf. Und das alte Laub unter den Büschen - stört es Sie wirklich so sehr? Es ist nicht nur natürlicher Dünger für den Garten, sondern für den Igel auch ein willkommener Unterschlupf.

Der Igel dankt Ihnen Ihre Fürsorge, indem er Sie bei der Vernichtung unliebsamer Gartenbewohner (Asseln, Schnecken, Würmer etc.) emsig unterstützt.


Noch ausführlichere Informationen erhalten Sie im Internet auf den Seiten:
www.pro-igel.de, www.igelhilfe.de oder direkt beim Tierheim in der Enzgasse 56 in Vaihingen zu den Öffnungszeiten.

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